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In diesem "Lexikon" finden Sie Hinweise
& Tipps von A bis Z zu Fitness, Körper
und Gesundheit.
Die aufgeführten
Informationen sind vom Autor anhand wissenschaftlichen
Studien und Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen
und sorgfältig erarbeitet worden. Denoch
erfolgen alle Angaben ohne Gewähr.
Es kann
keine Gewährleistung oder Haftung durch die
Zufuhr der genannten
Nahrungsergänzungen oder Arzneimittel übernommen
werden.
Weder der Autor noch seine Beauftragten können
für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden,
die aus den gegebenen Informationen resultieren,
eine Haftung übernehmen.
A
Abnehmen
Sie verlieren nur dann dauerhaft Gewicht, wenn
Sie sich beim Abnehmen wohl fühlen. Deshalb
eignet sich ein Programm, bei dem Sie weder Hunger
leiden müssen, noch der Genuss zu kurz kommt
eher, als eine strenge Diät über Wochen.
Alles, was Sie tun müssen, ist:
– Essen Sie weniger Nahrungsmittel, die
viel Fett enthalten,
– essen Sie sich satt mit stärke- und
ballaststoffreichen Nahrungsmitteln, also mit
so genannten Kohlenhydraten,
– beginnen Sie, sich mehr zu bewegen.
Höchstens 50 bis 60 Gramm Fett pro
Tag
Aus zahlreichen Untersuchungen weiß
man, dass der Fettgehalt der Nahrung einen großen
Einfluss auf das Körpergewicht hat. Übergewicht
ist unter Menschen, die sehr fettreich essen,
dreimal häufiger verbreitet als bei denen,
die ihre Energie aus stärke- und ballaststoffhaltigen
Lebensmitteln beziehen. Wenn Sie Ihren Fettkonsum
von 100 Gramm auf 50 Gramm senken, nehmen Sie
pro Jahr 18 Kilogramm weniger Fett auf! Das entspricht
72 Butterpäckchen. Das Fett holt sich Ihr
Körper derweil von den Hüften und dem
Bauch.
Sattmacher Kohlenhydrate
Kohlenhydrate machen satt. Wenn Sie sich
fettarm ernähren, werden Sie automatisch
mehr Kohlenhydrate essen, um Ihren Hunger zu stillen.
Kohlenhydrate gibt es in drei Arten:
– Komplexe Kohlenhydrate sind der sattmachende
Ersatz für das eingesparte Fett. Das bekannteste
komplexe Kohlenhydrat ist die Stärke.
– Unverdauliche Kohlenhydrate bremsen den
Abbau der komplexen Koblenhydrate und führen
so zu einer noch längeren Sättigung.
Unverdauliche Kohlenhydrate heißen auch
Ballaststoffe.
– Auch Zucker ist ein Kohlenhydrat. Er wird
schnell verdaut und hält nicht besonders
lange satt. Bevorzugen Sie deshalb komplexe Kohlenhydrate
bevorzugen.
Arzneistoffe gegen Übergewicht
Bisher gibt es nur wenige Arzneistoffe
verfügbar, die Schwergewichten das Abnehmen
erleichtern. Zu ihnen gehören zum Beispiel
die verschreibungspflichtigen Substanzen Orlistat
und Sibutramin. Dauerhaft verliert man jedoch
auch mit diesen Substanzen nur dann Gewicht, wenn
man seine Essgewohnheiten ändert. Wissenschaftler
vermuten, dass es in Zukunft weitere Substanzen
auf diesem Gebiet geben wird.
Fresspeptide
Ein Auge haben Wissenschaftler auf das
dass so genannte Neuropeptid Y geworfen. Der Überträgerstoff
des Nervensystems gilt als "Fresspeptid".
Die Experten suchen nach einem passenden Hemmstoff
für dieses Eiweiß. Außerdem wird
auch nach Substanzen gefahndet, die gezielt den
Fettabbau beschleunigen. Dazu müssten die
Stoffe auf den ß3-Rezeptor auf Fettzellen
passen. Wann aus diesen und einigen weiteren Forschungsansätzen
neue Medikamente werden, ist noch nicht bekannt.
Sättigungskapseln direkt zum Essen
nehmen
Stark quellende Substanzen wie Sättigungskomprimate
oder Zellulosekapseln können das Abnehmen
unterstützen, indem sie rechtzeitig satt
machen. Entgegen der üblichen Empfehlung
sollten diese Quellmittel jedoch erst direkt zum
Essen und nicht schon eine halbe Stunde vorher
eingenommen werden. Auf leeren Magen rutschen
die Kapseln unter Umständen zu schnell durch
den Magen in den Darm und beginnen erst dort zu
quellen. Dann können sie zu gefährlichen
Darmverletzungen führen.
Studien zum Thema
Wissenschaftler haben festgestellt, dass
eine abrupte Kaloriendrosselung um mehr als die
Hälfte – zum Beispiel von normalerweise
2000 auf 900 Kilokalorien – während
einer Diät, zu verlängerten Reaktionszeiten,
Konzentrationsstörungen und Problemen mit
dem Kurzzeitgedächtnis führt. Diese
"Nebenwirkungen" dauern noch einige
Zeit über das Diät-Ende hinaus.
Je niedriger das Einkommens- und Bildungsniveau,
desto schlechter sind oft die Ernährungsgewohnheiten,
so Wissenschaftler aus München. Besonders
schlecht ist das Essverhalten von 25- bis 50jährigen
männlichen Arbeitern mit geringem Einkommen:
Sie verzehren überdurchschnittlich viel fette
Fleisch- und Käsesorten sowie Gebäck.
Kinder und Jugendliche werden immer dicker. Kalorienreiche
Kost und Bewegungsmangel gelten als Hauptgründe
dafür, dass inzwischen jedes fünfte
Kind in westlichen Industrienationen übergewichtig
ist. Experten befürchten, dass dadurch in
den kommenden Jahren die Häufigkeit von Krankheiten
wie Diabetes mellitus und Herzgefäß-Erkrankungen
rasant zunehmen wird.
Babys und Kleinkinder aus Werbespots sind zwar
niedlich, aber zu dick. "Rundliche Kinder
lösen zwar Kaufreize aus, in Sachen Gewicht
sind sie aber ein schlechtes Vorbild", so
ein Experte. Eltern wären oft verunsichert,
ob ihre Kinder im Vergleich nicht zu dünn
seien. Werden die Kinder dann überfüttert,
sei das häufig der Grundstein für falsches
Essverhalten und lebenslanges Übergewicht.
Abnehmen bessert Asthma-Beschwerden. Wissenschaftler
untersuchten 38 stark übergewichtige Asthmatiker
zwischen 18 und 60 Jahren. Alle wurden ernährungsphysiologisch
geschult, aber nur 19 von ihnen mussten zwei Monate
lang unter ärztlicher Aufsicht streng Diät
halten. Nach acht Wochen hatten sie rund 14 Kilogramm
an Gewicht verloren, die Kontrollgruppe nur 0,3
Kilogramm. Durch den Gewichtsverlust besserte
sich die Lungenfunktion erheblich. Die Asthmatiker
konnten mit mehr Kraft Luft ein- und ausatmen.
Die schlankeren Asthmatiker erlitten in der Folge
weniger akute Asthma-Anfälle, sie brauchten
weniger Arzneimittel und ertrugen ihre Krankheit
besser als diejenigen, die nicht abgenommen hatten.
Bei uns finden Sie Fahrradergometer, Ruderergometer,
Stepper, Cross-Trainer und Laufbänder für
Ihr individuelles Herz- / Kreislauftraining.
B
Broca-Index
Der Broca-Index zählt ebenso wie der Body
Mass Index zu den Messverfahren, die einen Vergleich
des persönlichen Körpergewichts mit
dem “Normalgewicht” ermöglichen.
So lässt sich relativ einfach ermitteln,
ob es aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll ist
abzunehmen. Bevor Sie also mit einer Diät
beginnen, ermitteln Sie Ihren BMI oder Ihr Broca
Normalgewicht. So lässt sich dann ermitteln,
ob und wieviel Sie abnehmen sollten.
Entwickler des heute inzwischen etwas veralteten
Messverfahrens war der Franzose Pierre Paul Broca.
Er lebte von 1824 bis 1880 und war Anthropologe
und Chirurg. Der Broca-Index dient der Berechnung
des Normalgewichtes einer Person, in Abhängigkeit
von deren Grösse. So lässt sich ermitteln,
ob jemand untergewichtig, normalgewichtig oder
übergewichtig ist.
Das Broca Normalgewicht berechnet sich wie folgt:
Broca Normalgewicht = Körpergrösse in
cm - 100
Jetzt wird das tatsächliche Körpergewicht
der Person durch das Broca Normalgewicht geteilt
und man erhält den Broca-Index:
Broca Index = Körpergewicht in kg
Broca Normalgewicht
Beispiele: Für einen 1,75 m grossen Mann
beträgt das Normalgewicht 75 kg, das Idealgewicht
67,5 kg. Dies entspricht einem Body Mass Index
von 24,5 beziehungsweise 22.
Für eine 1,60 grosse Frau beträgt das
Normalgewicht 60 kg, das Idealgewicht 51 kg. Dies
entspricht einem Body Mass Index von 23,4 beziehungsweise
19,9.
Aus gesundheitlicher Sicht wäre ein Broca-Index
zwischen 0,85 und 1 empfehlenswert. Ab einem Wert
von 1,1 spricht man von Übergewicht. Ab einem
Wert von 1,2 ist von einer Gesundheitsgefährdung
infolge des Übergewichtes auszugehen.
Das Broca Idealgewicht: In Anlehnung an den damaligen
Wissensstand wurde auch das Idealgewicht nach
Broca festgelegt. Dieses sollte das Körpergewicht
sein, das für eine Person bestimmter Grösse
die geringsten gesundheitlichen Risiken und die
höchste Lebenserwartung mit sich bringt.
Das Idealgewicht wird wie folgt berechnet:
für Männer: Idealgewicht = 0,9 x Broca
Normalgewicht
für Frauen: Idealgewicht = 0,85 x Broca
Normalgewicht.
Mittlerweile haben unterschiedliche Untersuchungen
ergeben, dass das Körpergewicht für
eine höchstmögliche Lebenserwartung
höher liegt, als das Idealgewicht nach Broca.
Der Broca-Index ist nicht mehr ganz zeitgemäss
und hat einige Nachteile gegenüber dem Body
Mass Index. Für besonders kleine Menschen
ergibt sich ein zu niedriges, für grosse
Menschen ein zu hohes Normalgewicht.
Beckenbodentraining
Viele Ärzte und Apotheker halten Beckenbodentraining
für die wichtigste, auch vorbeugende Maßnahme
gegen die Inkontinenz. Die Patienten
sollten durch erfahrene Physiotherapeuten angeleitet
werden. Hier zwei Beispiele, wie der Beckenboden
im Liegen trainiert werden kann:
1. Legen Sie sich mit dem Rücken flach auf
den Boden. Das rechte Bein ausgestreckt lassen,
das linke Bein anwinkeln. Das Knie in die ausgestreckte
linke Hand nehmen und den Kopf etwas anheben.
Mit der Ausatmung stemmen Sie das Knie fest in
die Hand – der Beckenboden schließt
sich. Lösen Sie mit dem Einatmen die Spannung
und wiederholen Sie die Übung mit dem rechten
Bein und dem rechten Arm.
2. Die Ausgangsstellung ist wie oben, nur drücken
Sie hier bei der Ausatmung mit der rechten Hand
gegen die Innenseite des linke Knies (Bein angewinkelt)
– der Beckenboden schließt sich, die
schräge Bauchmuskulatur spannt sich an. Mit
dem Einatmen die Spannung lösen und die Übung
mit der linken Hand und dem rechten Knie wiederholen.
Mit dem Galileo® Vibrationstrainer
können Sie bei Olympia Reha & Fitness noch gezielter
und hoch effizient ihre Beckenbodenmuskulatur
stärken - gerne beraten wir Sie umfassend.
Bei Verdacht auf Inkontinenz muss immer ein Arzt
aufgesucht werden.
Body Mass Index (BMI)
Der BodyMassIndex (BMI) ist ein Kennwert
zur Bestimmung und Einstufung des Körpergewichts
und wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht
in kg dividiert durch ((Körpergröße
in Metern) x (Körpergröße in Metern))
Liegt der BMI-Wert über 30 liegt Fettleibigkeit
vor, unter 18 ist Magersucht anzunehmen. Die einfache
Handhabung dieses Wertes birgt in seiner Verwendung
jedoch den Nachteil, dass kleine Personen zu oft,
große dagegen zu selten als übergewichtig
eingestuft werden. Für die Beurteilung des
Gesundheitszustandes ist neben dem Ausmaß
des Übergewichtes auch die Lokalisation des
überschüssigen Fettes relevant da Bauchfett
kardiovasculäre Erkrankungen in höherem
Maße begünstigt als Hüftfett.
So kann durch den Quotienten des Taillen-und Hüftumfanges,
die "WHR" (Waist to hip-ratio), eine
Risikoabschätzung vorgenommen werden. In
der wissenschaftlichen Literatur hat sich der
Body Mass Index (BMI) bei der Berechnung des Körpergewichts
durchgesetzt.
C
Cholesterin
Cholesterin ist überall im Körper vorhanden,
zum Beispiel im Gehirn, in der Leber, im Herz,
in den Knochen oder im Blut. Der Körper braucht
Cholesterin vor allem als
– Baustein der Zellwände,
– Ausgangsstoff für die Bildung von
Botenstoffen (Hormonen),
– Grundstoff der Gallensäuren (Fettverdauung)
und
– Ausgangsstoff der Vitamin D-Synthese.
Doch Cholesterin spielt auch eine Hauptrolle
im Entstehungsprozess von Gefäßengpässen
– Medizinier sprechen von Arteriosklerose.
Werden Herz oder Hirn von der Blutzufuhr abgeschnitten,
ist ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge.
Cholesterin bindet an Lipoproteine
Cholesterin ist als Fett im Wasser und damit
auch im Blut nicht löslich, daher koppelt
es an spezielle Transportersubstanzen, die es
im Blut huckepack tragen: an so genannte Lipoproteine.
Das sind aus Fett (Lipid) und Eiweiß (Protein)
zusammengesetzte Moleküle, die eine unterschiedliche
Dichte haben. Das LDL (von engl. low density lipoprotein)
hat eine geringe, das HDL (high density lipoprotein)
eine hohe Dichte.
Gutes HDL, böses LDL
Während das LDL-Cholesterin sich an den
schadhaften Stellen der Arterien ablagert und
damit zur Arteriosklerose beiträgt, ist es
die Aufgabe des HDL-Cholesterins, das LDL-Cholesterin
aufzunehmen und in die Leber zu transportieren,
wo es in Gallensäuren umgewandelt wird. Diese
werden zum Teil über den Darm ausgeschieden.
Es kommt also darauf an, möglichst viel des
"guten" HDL- und möglichst wenig
des "bösen" LDL-Cholesterins im
Blut zu haben.
Entstehung der Arteriosklerose
Wenn das LDL-Cholesterin im Überschuss auftritt,
lagert es sich an beschädigten Stellen in
der Gefäßwand ab. Mit der Zeit kommen
noch weitere unerwünschte Blutbestandteile
dazu, Kalk beispielsweise – daher die Bezeichnung
Arterienverkalkung. Ein niedriger Cholesterinspiegel
hilft, der Arteriosklerose vorzubeugen.
Studien zum Thema
Der Cholesterinspiegel liegt im Winter bis zu
5 Prozent höher als im Sommer, so die Ergebnisse
einer Leipziger Studie. Das Infarkt-Risiko nimmt
im Winter deshalb zu. Die Untersuchungsergebnisse
stimmen mit generellen Ergebnissen der Ernährungswissenschaft
überein, nach denen im Winter besonders cholesterinreiche
Speisen wie zum Beispiel fettes Fleisch gegessen
werden. Hinzu kommt, dass sich die meisten Menschen
in dieser Jahreszeit nicht ausreichend bewegen.
Die zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
häufig eingesetzten "Statine" senken
scheinen nicht nur "schlechtes" LDL-Cholesterin
im Blut zu senken. Sie stärken auch die Knochen
zu stärken, so zwei Studien aus der Fachzeitschrift
"Lancet". In einer dieser Studien konnten
amerikanische Wissenschaftler zeigen, dass die
regelmäßige Einnahme von Statinen das
Risiko für Knochenbrüche bei älteren
Frauen deutlich verringert. Eine britische Untersuchung
belegte, dass Statine die Knochendichte steigern
können.
Die cholesterinsenkenden Statine wirken außerdem
Entzündungen in den Wänden der Blutgefäße
entgegen, so Herzspezialisten. Dies soll dort
vorhandene instabile arteriosklerotische Ablagerungen
festigen, so dass sie weniger leicht aufplatzen.
Solche erheblichen Verletzungen der Gefäßwand
rufen Gerinnsel im Gefäßinneren hervor,
die Herzinfarkte oder Schlaganfälle verursachen.
Eine Analyse von zwei umfangreichen Herz-Kreislauf-Studien
ergab, dass Nichtraucher mit niedrigen Cholesterin-
und Blutdruckwerten länger lebten als Vergleichspersonen,
bei denen mindestens bei einem dieser drei Faktoren
Probleme bestanden. Je nach untersuchter Altersgruppe
wurden Unterschiede in der Lebenserwartung von
5,8 bis 9,5 Jahren ermittelt.
Menschen mit erhöhten Cholesterinspiegeln,
die schon ein deutlich erhöhtes Infarktrisiko
aufweisen, profitieren kaum von der blutverdünnenden
Wirkung der Acetylsalicylsäure, so Wissenschaftler
der Universität von Maryland. In der Studie
zeigte sich bei 60 Prozent aller Patienten mit
Cholesterinwerten oberhalb 220 Milligramm pro
Deziliter trotz der Einnahme von Acetylsalicylsäure
nicht die erhoffte Wirkung. Diese Ergebnisse unterstreichen,
dass die konsequente Senkung erhöhter Cholesterinspiegel
unerlässlich zu sein scheint, damit die Vorbeugung
mit Acetylsalicylsäure greifen kann.
Cooper-Test
Dieser Test dient zur Bestimmung der aeroben Ausdauer.
Die Aufgabe besteht darin, innerhalb von 12 Minuten
soweit als möglich laufen. Die Ergebnisse
sind nur dann relevant, wenn sich der Sportler
völlig verausgabt.
Creatin
Creatin ist ein für die Muskelkontraktion
unentbehrlicher Wirkstoff. Im Körper selbst
wird Creatin aus verschiedenen Aminosäuren
gebildet, kann aber auch über die Nahrung,
insbesondere bei Fisch und Fleisch, aufgenommen
werden. Creatin ist ebenfalls als Konzentrat erhältlich.
Cardiovasculär
Herz -und Kreislauf betreffend
D
Deltamuskel
Der Detoiddeus dient zum Heben des Armes nach
vorn, zur Seite und nach hinten. Er verläuft
vom Schlüsselbein über Schulterhöhe
und Schulterblattgräte bis hin zum Oberarmbein.
E
Energiegetränke
Die heute vielerorts angebotenen Energy-Drinks
sollen dazu dienen, die während der körperlichen
Belastung verbrauchte Energie so rasch wie möglich
zu ersetzen. Günstig sind zu diesem Zweck
Getränke mit einer niedrigen Glukosekonzentration
F
Fahrradergometer
Standfahrrad, bei dem die erbrachte Leistung nicht
in Vortrieb umgesetzt wird. Dient der Betimmung
der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Durch unterschiedliche Übersetzung oder durch
Änderung des Reibungswiderstandes mittels
variabler Gewichte kann die Leistung geändert
werden.
freies Gewicht
Das freie Gewicht findet insbesondere im Krafttraining
als Kurz -oder Langhantel seine Anwendung. Freie
Gewichte erlauben Bewegungen in alle Dimensionen
und begünstigen somit eine große Variationsbreite
beim Training.
G
Glykogen
Die tierische Stärke bildet die wichtigste
Energiequelle für die Muskulatur. Glykogen
ist ein hochverzweigtes Polysaccharid, welches
durch die Verdichtung von Glucosemolekülen
gebildet wird. Glykogen stellt also die Speicherform
von Glucoe, besser bekannt als Traubenzucker,
dar.
H
Hantel
Die Hantel ist ein Sportgerät, das insbsondere
beim Circuittraining und Krafttraining bzw. Body
Building zur Anwendung kommt. Die Hantel besteht
aus einer Stahlstange, Metallscheiben und 2 Verschlüssen.
Turnerhanteln sind im Normalfall 1,5 kg schwer,
Gewichtheber bedienen sich ausschließlich
1,85 - 2,20 m langer Scheibenhanteln, die mit
variablen Gewichten von 0,25 - 25 kg bestückt
werden können.
I
Idealgewicht
Der Begriff Idealgewicht bezeichnet das in den
tabellarisierten Übersichten der Lebensversicherungen
festgehaltene Normalgewicht. Das heißt,
ein Gewicht, von dem ein Minimum einer zu erwartenden
Krankheitsinzidenz ausgeht. Das Idealgewicht berechnet
sich nach der Faustformel Körpergröße
in cm abzüglich 100 minus 10% für den
Mann bzw 15% für die Frau.
Indoor-Cycling
Ist die engl. Bezeichnung für Training mit
Hilfe des Fahrradergometers, also des Standfahrrades.
Deren einstellbare Widerstände sind Garant
für ein kraftvolles Training von Ausdauervermögen
und Beinmuskulatur, egal ob Fortgeschrittener
oder Anfänger. Instruktoren sind in den meisten
Fitneßstudios bei Erstellung individueller
Programme behilflich.
Inaktivitätsatrophie
In Folge von Inaktivität kann sich Muskelmasse
degenerieren bzw. verloren gehen. Der Muskel kann
sich in Extremfällen bis auf ein Viertel
seiner Ausgangsmasse zurückbilden. Wird diese
Masse durch Bindegewebe ersetzt, so kann ein bilateraler
Transfer, d.h. eine Rückbildung nicht mehr
erfolgen.
J
Joggen
Das Joggen stellt eine verlangsamte, entspannte
Form des Dauerlaufs dar, der Läufer sollte
noch in der Lage sein, sich unterhalten zu können.
Untrainierten Menschen über 35 ist eine ärztliche
Voruntersuchung bezüglich ihrer Gesundheit
und Fitneß nahezulegen, bevor sie mit dem
Joggen beginnen. Joggen gilt als eine der günstigsten
aeroben Belastungsformen. Seit 1970 ist das Joggen
in Mode gekommen und hat der körperlichen
Aktivität in weiten Kreisen der Bevölkerung
zu einer großen Popularität verholfen.
Es erfordert weder spezielle Fertigkeiten, noch
eine besondere Ausrüstung. Allerdings sollte
die Wahl des Laufschuhs sorgsam und unter Beratung
eines Fachmannes vorgenommen werden. Trotzdem
kann auch diese Art des Laufens, bedingt durch
die ständige mechanische Erschütterung,
zu Problemen am Bewegungsapparat führen,
besonders wenn viel auf hartem Untergrund, sprich
Straßen oder Gehsteigen, gelaufen wird.
K
Kurzhantel
Kurzhanteln sind Geräte zur Arbeit mit progressivem
Widerstand, d.h. zum Gewichtstraining. Sie werden
in der Regel paarweise, in jeder Hand eine, verwendet.
Krafttraining
Unter Krafttraining verstehen wir solche Übungen,
die eine Verbesserung der Muskelkraft zum Ziel
haben. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Übungen,
bei denen verschiedene Geräte, wie auch der
Medizinball, oder auch nur dass eigene Körpergewicht
zum Einsatz kommen. Am häufigsten tritt das
Krafttraining in Form des Gewichttrainings auf.
Das Grundprinzip besteht hier aus einer muskulären
Überbelastung. Bei konstantem Training kommt
es in Abhängigkeit von den jeweiligen ererbten
konstitutionellen Voraussetzungen, dem Lebensalter,
dem Geschlecht und den trainierten Muskelgruppen
zu einem Zuwachs an Muskelkraft. Das intramuskuläre
Bindegewebe wird gefestigt, Gelenke und Knochen
werden stabilisiert, der mukuläre Fettgehalt
wird reduziert. Um erfolgreich zu sein, sollte
ein Krafttraining mindestens 2-3 mal wöchentlich
je 45 min ausgeführt werden.
Kalorien-Zirkel
siehe Zirkeltraining
L
L-Carnitin
L-Carnitin wird aus Aminosäuren gebildet
und von unserem Körper zum Abbau von Fettsäuren
benötigt. Es verkürzt die Regenerationszeit
und erhöht den aeroben Energiestoffwechsel.
Hauptsächlich ist L-Carnitin in Fleisch enthalten.
Laufband
Trainingsgerät in Form eines sich bewegenden
Bandes, auf dem der Übende geht bzw. läuft.
M
Maximalkraft
Größtmögliche Kraft, die das muskuläre
System bei einer Willkürkontraktion auszuüben
imstande ist.
Muskulatur
Die Muskulatur, ein fleischiges Gewebe, ermöglicht
die Bewegung einzelner Körperteile sowie
die Fortbewegung. Unterteilt wird das Muskelgewebe
in 3 Klassen. 1. die Herzmuskulatur, sie kommt,
wie der Name schon sagt, nur im Herzen vor. 2.
die glatte Muskulatur, sie unterstützt die
Funktion der inneren Organe 3. die quergestreifte
Muskulatur, auch Skelettmuskulatur. Ihre Aufgabe
besteht in der Bewegung und Stabilisierung des
Körpers. Allein die Skelettmuskulatur kann
willentlich bewegt werden. Die Benennung der Muskulatur
erfolgt vor dem Hintergrund von Funktion, Größe
und Anzahl der Muskelursprünge. Man unterscheidet
in Beugemuskeln (Flexoren), Streckmuskeln (Extensoren),
in kurze (brevis, lange (longus), zwei -und dreiköpfige
Muskeln (Bi -und Trizeps). Seine rote Färbung
erhält das Muskelfleisch durch den Blutfarbstoff
Myoglobin. Die Muskelfasern laufen an den Enden
zu Sehnensträngen aus, welche an den den
Knochen verankert sind. So wird die Bewegung ermöglicht.
Ein Zuwachs an Muskelmasse wird durch die in der
Hypophyse gebildeten Hormone sowie durch sportliches
Training ermöglicht.
N
Nordpol
O
Osteoporose
Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse
und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet.
Beide Symptome begünstigen eine Knochenfraktur.
Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule,
die Hüfte oder das Handgelenk. Dieser Knochenschwund
kann lnge Zeit ohne deutliche Anzeichen fortschreiten,
so dass es ohne Mitwirkung äußerer
Einflüsse zu Frakturen kommen kann. Manchmal
reicht schon ein festes Husten aus. 95 Prozent
aller Patienten leiden an einer "primären
Osteoporose". Sie steht in engem Zusammenhang
mit dem Alter und mit dem Hormon- und Calciumstoffwechsel.
Bei den restlichen Patienten können verschiedene
Krankheiten zur Entstehung einer Osteoporose beitragen.
Man spricht in diesem Fall von einer "sekundären
Osteoporose". Auslösende Faktoren können
z. B. eine Störung des Cortisonstoffwechsels,
Geschlechtshormonmangel beim Mann, eine Störung
des Calciumstoffwechsels oder eine Schilddrüsenüberfunktion
sein. Durch neuere Untersuchungen wurde nachgewiesen,
dass ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher
Arbeit und Knochendichter besteht. Insofern kann
ein Bewegungstraining der Osteoporose präventiv
entgegenwirken. Auch kann Bewegung eine schon
vorhandene Osteoporose in ihrem Fortschreiten
bremsen. So kann z.B durch die Nahrung aufgenommenes
Kalzium nur durch ausreichende Bewegung in die
Knochen integriert werden. Weiterhin wird durch
ein sportliches Training Kraft und Koordination
geschult, was die Gefahr eines Sturzes vermindert.
Je früher so ein aktives Training beginnt
desto besser.
P
passive Übung
95 Prozent aller Menschen leiden an einer "primären
Osteoporose". Sie steht in engem Zusammenhang
mit dem Alter und mit dem Hormon- und Calciumstoffwechsel.
Bei den restlichen Menschen können verschiedene
Krankheiten zur Entstehung einer Osteoporose beitragen.
Man spricht in diesem Fall von einer "sekundären
Osteoporose". Auslösende Faktoren können
z. B. eine Störung des Cortisonstoffwechsels,
Geschlechtshormonmangel beim Mann, eine Störung
des Calciumstoffwechsels oder eine Schilddrüsenüberfunktion
sein. Durch neuere Untersuchungen wurde nachgewiesen,
dass ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher
Arbeit und Knochendichter besteht. Insofern kann
ein Bewegungstraining der Osteoporose präventiv
entgegenwirken. Auch kann Bewegung eine schon
vorhandene Osteoporose in ihrem Fortschreiten
bremsen. So kann z.B durch die Nahrung aufgenommenes
Kalzium nur durch ausreichende Bewegung in die
Knochen integriert werden. Weiterhin wird durch
ein sportliches Training Kraft und Koordination
geschult, was die Gefahr eines Sturzes vermindert.
Je früher so ein aktives Training beginnt
desto besser.
Protein
Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaute
polymere Substanzen. Sie stellen einen grundlegenden
Bestandteil der Struktur und Funktion unserer
Körperzellen dar. Sie erfüllen zahlreiche
Aufgaben. So wirken sie als Enzyme, Antikörper,
Hormone und oxydative Farbstoffe wie z.B. der
Blutfarbstoff Hämoglobin. Ein aufgenommenes
Überangebot an Protein kann vom Körper
nicht gespeichert werden und wird über den
Urin ausgeschieden. Gegenteilig zur Meinung der
meisten Sportler und Trainer besteht selbst bei
intensiver körperlicher Belastung nur ein
geringfügig erhöhter Proteinbedarf.
Ein Überangebot kann nicht selten zu Dehydration
und Verstopfung führen. Typische Eiweißträger
sind die meisten tierischen Nahrungsmittel sowie
Getreideprodukte und Gemüse.
Q
Quadrizeps
Abk. für Musculus quadriceps femoris; wichtigster
Streckmuskel des Oberschenkels, der aus vier verschiedenen
Muskelanteilen besteht, die über eine gemeinsame
Sehne die Kniescheibe fixieren und am oberen Schienbein
ansetzen.
R
Rückenschmerzen
Mit harmlosen Rückenschmerzen macht fast
jeder im Leben Bekanntschaft, mehr als zwei Drittel
zum Glück nur einmal. Rund sieben Prozent
der Bevölkerung werden wegen chronischer
Rückenschmerzen behandelt. Verschleiß
an der Wirbelsäule bzw. an den Bandscheiben
ist eine der führenden Ursachen. Am häufigsten
machen jedoch die Halte- und Bewegungselemente
des Rückens – Muskeln, Sehnen und Bänder
– Probleme. Die Gründe: Bewegungsmangel,
Haltungsfehler, Überlastung. Die
gute Nachricht ist, dass man selbst viel gegen
den Rückenschmerz tun kann, am besten mit
gezielten Übungen und Haltungsschulung im
Rahmen eines Rückenkurses und gezieltes Rücken-Training
im Olympia Reha & Fitness. Aber auch Abnehmen
bei Übergewicht, rückenfreundliches
Schuhwerk und geeignete Matratzen können
dazu beitragen, den Rücken zu entlasten.
Klingen akute Rückenschmerzen nach kurzer
Zeit nicht wieder ab, muss ein Arzt hinzugezogen
werden; bei Gefühlsstörungen oder Muskelschwäche
im Arm oder Bein und bei Störungen der Blase,
des Mastdarms und der Potenz unverzüglich.
Aber Achtung: Der Rücken kann auch Projektionsfeld
für Schmerzen sein, die an anderer Stelle
im Körper entstanden sind, beispielsweise
in den Nieren (Koliken), im Herzen (Verengungen
der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt),
in der Bauchspeicheldrüse (Entzündung)
oder Gallenblase (Entzündung, Koliken) und
nicht zuletzt in der Hauptschlagader (Aortenaneurysma,
Ausbuchtung der Gefäßwand). Bei Depressionen
schließlich sind Rückenschmerzen oft
ein führendes körperliches Symptom
S
Sport
Immer mehr Menschen treiben Sport, um Körper
und Geist fit zu halten und ihr Wohlbefinden.
ihre Attraktivität und ihre Leistungsfähigkeit
zu steigern. Sport ist eine ideale Maßnahme,
Ihren Körper in "Bestform" zu bringen.
Sport hilft Ihnen Ihre Muskulatur und Organsysteme
(Herz, Lunge etc.) zu trainieren und speziellen
Krankheitsrisiken vorzubeugen.
Regelmäßige sportliche Aktivitäten
führen beispielsweise dazu, dass das Risiko
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für
Schlaganfall, für Krebserkrankungen –
Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs etc. –,
sowie für Demenzerkrankungen reduziert wird.
Sport ist eine der wichtigsten Maßnahmen,
um bis ins hohe Alter vital und gesund zu bleiben.
T
Tonus
Tonus bezeichnet den Spannungszustand speziell
eines Muskels als Folge muskulärer Dauerkontraktion.
Der Begriff bezieht sich auf die Grundspannug
die für die Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichts
von immenser Bedeutung ist.
Testosteron
Testosteron ist das wichtigste männliche
Geschlechtshormon. Zusätzlich zu seinen virilisierenden
Effekten wird ihm auch eine anabole Wirkung zugeschrieben.
Die pharmazeutische Industrie entwickelte synthetisch
analoge Substanzen, bei denen allerdings die anabole
Wirkung verstärkt wurde. Ihre Anwendung ist
im Sport verboten, derartige Stoffe befinden sich
seit 1984 auf der Dopingliste des IOC.
U
Übergewicht
Adipositas (Übergewicht) vermindert nicht
nur die Attraktivität des Menschen, sondern
geht auch häufig mit körperlichen Beschwerden
einher.
Bei Übergewicht ist nicht selten die allgemeine
körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt,
was sich beispielsweise durch Kurzatmigkeit, schnelle
Ermüdbarkeit und starkes Schwitzen bei Belastungen
wie beispielsweise Treppensteigen bemerkbar macht.
Es ist weiterhin bekannt, dass Übergewicht
das Risiko für zahlreiche Folgeerkrankungen
wie beispielsweise Krebs erhöht und zu einer
Verkürzung der Lebenszeit führt.
Bereits 20 % der Bevölkerung in Deutschland
im Alter von 25-69 Jahren weist Adipositas mit
einen Body-Mass-Index von über 30 auf –
Tendenz steigend! In den USA ist ein noch höherer
Anteil betroffen.
Übergewicht stellt zudem den wichtigsten
beeinflussbaren Risikofaktor für Diabetes
mellitus Typ 2 dar.
Circa 5 % der Bevölkerung leiden an Diabetes
mellitus Typ 2, welcher den chronischen Stoffwechselerkrankungen
zuzuordnen ist und mit einer Erhöhung des
Blutzuckerspiegels einhergeht.
Auch der Diabetes mellitus ist durch schwerwiegende
Folgeerkrankungen gekennzeichnet.
Wenn Sie übergewichtig sind, können
wir Ihnen helfen, gesund abzunehmen beziehungsweise
Ihr Körpergewicht im gesunden Bereich zu
halten – was auch bei der Behandlung des
Diabetes mellitus von besonderer Bedeutung ist.
V
Vitamine
Vitamine sind lebensnotwendige eiweißartige
organische Verbindungen. Sie können nicht
vom Körper selbst synthetisiert werden und
sind dabei für die Gesundheit des menschlichen
Organismus unverzichtbar. Unterschieden wird in
fett -und wasserlösliche Vitamine. Jedes
Vitamin hat ein ganz eigene Funktion, sie sind
nicht untereinander ersetzbar. Viele metabolische
Vorgänge erfordern die Zuarbeit mehrerer
Vitamine. Fehlt nur eins von ihnen, wird die gesamte
Funktion negativ beeinflußt.
variables Krafttraining
Training an Maschinen, bei denen sich der Widerstand
in Abhängigkeit vom Bewegungsausmaß
der beteiligten Muskulatur ändert. Dadurch
wird die unterschiedliche Belastung in Abhängigkeit
von der Winkelstellung des Gelenkes ausgeglichen.
Dabei sorgt der variable Widerstand der Kraftmaschine
für eine konstante Muskelbelastung.
W
Walking
Der amerikanische Begriff für das sportliche
Gehen. Dieses deutlich schnell durchgeführte
Gehen ist begleitet von einem prägnanten
Mitschwingen der Arme. Walking stellt für
viele eine willkommene Abwechslung zum Joggen
dar. Hinsichtlich der trainierten Muskelgruppen
sind die Unterschiede mehr als gering.
X
Y
Yoga
Das Wort "Yoga" ist ein Sanskrit-Wort,
abgeleitet von der Verbwurzel yui und bedeutet
u.a. binden, vereinen, konzentrieren, anwenden.
Auf den Menschen bezogen bedeutet Yoga die Vereinigung
und Ausrichtung aller Kräfte von Körper,
Seele, Geist auf den Universalen Gott. Die Ursprünge
des Yoga liegen im alten Indien im Zeitraum von
3.000 – 1.800 v. Christi. Die ersten schriftlichen
Aufzeichnungen datieren etwa zwischen 1.000 und
600 v. Christi. Die bedeutendsten Werke des Yoga
sind die des Bhagavatgita und die Yoga-Sutren
(Leitfaden) des Patanjali. Letztere sind die Grundlage
der Yoga-Philosophie und beeinflussen alle Yoga-Richtungen.
Seine Lehrsprüche fassen in Kürze und
Prägnanz das Wissen und die Sichtweise des
Yoga zusammen und dienen Wahrheitssuchenden als
systematischer Weg für die Übungen.
Im Laufe der Zeit haben sich eine Vielzahl von
verschiedenen Yoga-Richtungen entwickelt, die
bestimmte Aspekte des Yoga in den Vordergrund
stellen und entsprechende Methoden dafür
einsetzen. Die häufigsten angebotenen Richtungen
sind: Astanga-Yoga, Bhakti-Yoga, Hatha-Yoga, Integraler-Yoga,
Japa-Yoga, Jnana-Yoga, Karma-Yoga, Kriya-Yoga,
Kundalini-Yoga, Luna-Yoga, Mantra-Yoga, Marma-Yoga,
Raja-Yoga, Tantra-Yoga und Tao-Yoga. Yoga ist
ein philosophisches System und eine praktische
Methode, die dem Menschen einen Weg zur inneren
Freiheit und Zufriedenheit anbietet. Yoga ist
keine Religion oder Glaubenslehre, sondern eine
Methode, über die die wahre Wesensidentität
erfahrbar gemacht werden soll. Das Ziel des Weges
ist, (vorübergehend) alle seelischen Vorgänge
zur Ruhe zu bringen, um dadurch auf den Grund
des eigenen Wesens und der Welt blicken zu können
und das Sein so zu erkennen, wie es wirklich ist.
Der Vergleich mit einem See mag dies verdeutlichen:
Solange sich Wellen an der Wasseroberfläche
kräuseln, ist der Blick in die Tiefe versperrt.
Erst wenn die Wellen (Bewusstseinsströme)
sich gelegt haben, öffnet sich der Blick
auf den Grund. Höchstes Ziel ist die Verwirklichung
von reinem Sein (sat), reiner Erkenntnis (cit)
und reiner Wonne (ananda). Nach den Yoga-Sutren
des Patanjali besteht dieser Weg aus acht Stufen:
Ethische Gebote, individuelle Regeln, Körperhaltung,
Atembewusstsein, Zurückhalten der Sinne,
Konzentration, Meditation und Versenkung. Der
in der westlichen Welt am häufigsten praktizierte
Hatha-Yoga setzt beim dritten Weg, der Körperhaltung
und-übung ein. Die verschiedenen Körperstellungen
und Formen der Atemtechnik dienen hier als zentrale
Methode und Übungsmedium, um zu Konzentration
und Seins-Erfahrung zu gelangen. Ethisches Verhalten
und Persönlichkeitsentwicklung sind hier
natürliche Folgeerscheinungen der regelmäßigen
Praxis. Yoga wird heute allgemein als umfassend
gesundheitsfördernde Maßnahme akzeptiert.
Die Krankenkassen sind insbesondere dem weit verbreiteten
Hatha-Yoga gegenüber sehr aufgeschlossen.
Immer mehr medizinische Studien bestätigen
den Gesundheitswert der Yoga-Praxis. Neben den
unvermeidlichen körperlichen Trainingseffekten
bietet Yoga dem Übenden auch eine Möglichkeit,
Bewusst-Seins-Erfahrungen zu erleben und zu vertiefen
und dadurch zusätzlich zu einer verbesserten
Wahrnehmung und Steuerung seiner Körperfunktionen
zu gelangen. Durch die Übungen werden außerdem
die Skelettmuskulatur gestärkt, Atem-, Kreislauf-
und Stoffwechselfunktion optimiert, die Stressregulation
verbessert und das vegetativen Nervensystems "umgestimmt".
Yoga ist jeodch kein Wundermittel bei schweren
physischen Erkrankungen oder psychosomatischen
Störungen, Depressionen, Sucht und anderen
neurotischen Störungen. Yoga lässt sich
nur unter fachgerechter Anleitung erlernen. Insbesondere
der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland
(BDY) setzt sich für eine qualifizierte und
umfassende Aus- und Fortbildung von Yogalehrern/-innen
ein.
Z
Zirkeltraining
Zirkeltraining bezeichnet ein Training für
die gesamte Körpermuskulatur. Dazu werden
im Intervalltraining verschiedene Stationen durchlaufen,
d.h. verschiedene Übungen an verschieden
Maschinen absolviert. Ein solches System liegt
einem ausgeglichenen Body -Building zugrunde.
Somit wird Kraft als auch Ausdauer umfassend trainiert.
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