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In diesem "Lexikon" finden Sie Hinweise & Tipps von A bis Z zu Fitness, Körper und Gesundheit.

Die aufgeführten Informationen sind vom Autor anhand wissenschaftlichen Studien und Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen und sorgfältig erarbeitet worden. Denoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr.
Es kann keine Gewährleistung oder Haftung durch die Zufuhr der genannten
Nahrungsergänzungen oder Arzneimittel übernommen werden.
Weder der Autor noch seine Beauftragten können für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die aus den gegebenen Informationen resultieren, eine Haftung übernehmen.


A
Abnehmen
Sie verlieren nur dann dauerhaft Gewicht, wenn Sie sich beim Abnehmen wohl fühlen. Deshalb eignet sich ein Programm, bei dem Sie weder Hunger leiden müssen, noch der Genuss zu kurz kommt eher, als eine strenge Diät über Wochen. Alles, was Sie tun müssen, ist:

– Essen Sie weniger Nahrungsmittel, die viel Fett enthalten,
– essen Sie sich satt mit stärke- und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln, also mit so genannten Kohlenhydraten,
– beginnen Sie, sich mehr zu bewegen.

Höchstens 50 bis 60 Gramm Fett pro Tag
Aus zahlreichen Untersuchungen weiß man, dass der Fettgehalt der Nahrung einen großen Einfluss auf das Körpergewicht hat. Übergewicht ist unter Menschen, die sehr fettreich essen, dreimal häufiger verbreitet als bei denen, die ihre Energie aus stärke- und ballaststoffhaltigen Lebensmitteln beziehen. Wenn Sie Ihren Fettkonsum von 100 Gramm auf 50 Gramm senken, nehmen Sie pro Jahr 18 Kilogramm weniger Fett auf! Das entspricht 72 Butterpäckchen. Das Fett holt sich Ihr Körper derweil von den Hüften und dem Bauch.

Sattmacher Kohlenhydrate
Kohlenhydrate machen satt. Wenn Sie sich fettarm ernähren, werden Sie automatisch mehr Kohlenhydrate essen, um Ihren Hunger zu stillen. Kohlenhydrate gibt es in drei Arten:
– Komplexe Kohlenhydrate sind der sattmachende Ersatz für das eingesparte Fett. Das bekannteste komplexe Kohlenhydrat ist die Stärke.
– Unverdauliche Kohlenhydrate bremsen den Abbau der komplexen Koblenhydrate und führen so zu einer noch längeren Sättigung. Unverdauliche Kohlenhydrate heißen auch Ballaststoffe.
– Auch Zucker ist ein Kohlenhydrat. Er wird schnell verdaut und hält nicht besonders lange satt. Bevorzugen Sie deshalb komplexe Kohlenhydrate bevorzugen.

Arzneistoffe gegen Übergewicht
Bisher gibt es nur wenige Arzneistoffe verfügbar, die Schwergewichten das Abnehmen erleichtern. Zu ihnen gehören zum Beispiel die verschreibungspflichtigen Substanzen Orlistat und Sibutramin. Dauerhaft verliert man jedoch auch mit diesen Substanzen nur dann Gewicht, wenn man seine Essgewohnheiten ändert. Wissenschaftler vermuten, dass es in Zukunft weitere Substanzen auf diesem Gebiet geben wird.

Fresspeptide
Ein Auge haben Wissenschaftler auf das dass so genannte Neuropeptid Y geworfen. Der Überträgerstoff des Nervensystems gilt als "Fresspeptid". Die Experten suchen nach einem passenden Hemmstoff für dieses Eiweiß. Außerdem wird auch nach Substanzen gefahndet, die gezielt den Fettabbau beschleunigen. Dazu müssten die Stoffe auf den ß3-Rezeptor auf Fettzellen passen. Wann aus diesen und einigen weiteren Forschungsansätzen neue Medikamente werden, ist noch nicht bekannt.

Sättigungskapseln direkt zum Essen nehmen
Stark quellende Substanzen wie Sättigungskomprimate oder Zellulosekapseln können das Abnehmen unterstützen, indem sie rechtzeitig satt machen. Entgegen der üblichen Empfehlung sollten diese Quellmittel jedoch erst direkt zum Essen und nicht schon eine halbe Stunde vorher eingenommen werden. Auf leeren Magen rutschen die Kapseln unter Umständen zu schnell durch den Magen in den Darm und beginnen erst dort zu quellen. Dann können sie zu gefährlichen Darmverletzungen führen.

Studien zum Thema
Wissenschaftler haben festgestellt, dass eine abrupte Kaloriendrosselung um mehr als die Hälfte – zum Beispiel von normalerweise 2000 auf 900 Kilokalorien – während einer Diät, zu verlängerten Reaktionszeiten, Konzentrationsstörungen und Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis führt. Diese "Nebenwirkungen" dauern noch einige Zeit über das Diät-Ende hinaus.

Je niedriger das Einkommens- und Bildungsniveau, desto schlechter sind oft die Ernährungsgewohnheiten, so Wissenschaftler aus München. Besonders schlecht ist das Essverhalten von 25- bis 50jährigen männlichen Arbeitern mit geringem Einkommen: Sie verzehren überdurchschnittlich viel fette Fleisch- und Käsesorten sowie Gebäck.

Kinder und Jugendliche werden immer dicker. Kalorienreiche Kost und Bewegungsmangel gelten als Hauptgründe dafür, dass inzwischen jedes fünfte Kind in westlichen Industrienationen übergewichtig ist. Experten befürchten, dass dadurch in den kommenden Jahren die Häufigkeit von Krankheiten wie Diabetes mellitus und Herzgefäß-Erkrankungen rasant zunehmen wird.

Babys und Kleinkinder aus Werbespots sind zwar niedlich, aber zu dick. "Rundliche Kinder lösen zwar Kaufreize aus, in Sachen Gewicht sind sie aber ein schlechtes Vorbild", so ein Experte. Eltern wären oft verunsichert, ob ihre Kinder im Vergleich nicht zu dünn seien. Werden die Kinder dann überfüttert, sei das häufig der Grundstein für falsches Essverhalten und lebenslanges Übergewicht.

Abnehmen bessert Asthma-Beschwerden. Wissenschaftler untersuchten 38 stark übergewichtige Asthmatiker zwischen 18 und 60 Jahren. Alle wurden ernährungsphysiologisch geschult, aber nur 19 von ihnen mussten zwei Monate lang unter ärztlicher Aufsicht streng Diät halten. Nach acht Wochen hatten sie rund 14 Kilogramm an Gewicht verloren, die Kontrollgruppe nur 0,3 Kilogramm. Durch den Gewichtsverlust besserte sich die Lungenfunktion erheblich. Die Asthmatiker konnten mit mehr Kraft Luft ein- und ausatmen. Die schlankeren Asthmatiker erlitten in der Folge weniger akute Asthma-Anfälle, sie brauchten weniger Arzneimittel und ertrugen ihre Krankheit besser als diejenigen, die nicht abgenommen hatten.

Bei uns finden Sie Fahrradergometer, Ruderergometer, Stepper, Cross-Trainer und Laufbänder für Ihr individuelles Herz- / Kreislauftraining.


B
Broca-Index
Der Broca-Index zählt ebenso wie der Body Mass Index zu den Messverfahren, die einen Vergleich des persönlichen Körpergewichts mit dem “Normalgewicht” ermöglichen. So lässt sich relativ einfach ermitteln, ob es aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll ist abzunehmen. Bevor Sie also mit einer Diät beginnen, ermitteln Sie Ihren BMI oder Ihr Broca Normalgewicht. So lässt sich dann ermitteln, ob und wieviel Sie abnehmen sollten.

Entwickler des heute inzwischen etwas veralteten Messverfahrens war der Franzose Pierre Paul Broca. Er lebte von 1824 bis 1880 und war Anthropologe und Chirurg. Der Broca-Index dient der Berechnung des Normalgewichtes einer Person, in Abhängigkeit von deren Grösse. So lässt sich ermitteln, ob jemand untergewichtig, normalgewichtig oder übergewichtig ist.

Das Broca Normalgewicht berechnet sich wie folgt:

Broca Normalgewicht = Körpergrösse in cm - 100

Jetzt wird das tatsächliche Körpergewicht der Person durch das Broca Normalgewicht geteilt und man erhält den Broca-Index:

Broca Index = Körpergewicht in kg
Broca Normalgewicht

Beispiele: Für einen 1,75 m grossen Mann beträgt das Normalgewicht 75 kg, das Idealgewicht 67,5 kg. Dies entspricht einem Body Mass Index von 24,5 beziehungsweise 22.

Für eine 1,60 grosse Frau beträgt das Normalgewicht 60 kg, das Idealgewicht 51 kg. Dies entspricht einem Body Mass Index von 23,4 beziehungsweise 19,9.

Aus gesundheitlicher Sicht wäre ein Broca-Index zwischen 0,85 und 1 empfehlenswert. Ab einem Wert von 1,1 spricht man von Übergewicht. Ab einem Wert von 1,2 ist von einer Gesundheitsgefährdung infolge des Übergewichtes auszugehen.

Das Broca Idealgewicht: In Anlehnung an den damaligen Wissensstand wurde auch das Idealgewicht nach Broca festgelegt. Dieses sollte das Körpergewicht sein, das für eine Person bestimmter Grösse die geringsten gesundheitlichen Risiken und die höchste Lebenserwartung mit sich bringt. Das Idealgewicht wird wie folgt berechnet:

für Männer: Idealgewicht = 0,9 x Broca Normalgewicht

für Frauen: Idealgewicht = 0,85 x Broca Normalgewicht.

Mittlerweile haben unterschiedliche Untersuchungen ergeben, dass das Körpergewicht für eine höchstmögliche Lebenserwartung höher liegt, als das Idealgewicht nach Broca.

Der Broca-Index ist nicht mehr ganz zeitgemäss und hat einige Nachteile gegenüber dem Body Mass Index. Für besonders kleine Menschen ergibt sich ein zu niedriges, für grosse Menschen ein zu hohes Normalgewicht.



Beckenbodentraining
Viele Ärzte und Apotheker halten Beckenbodentraining für die wichtigste, auch vorbeugende Maßnahme gegen die Inkontinenz. Die Patienten sollten durch erfahrene Physiotherapeuten angeleitet werden. Hier zwei Beispiele, wie der Beckenboden im Liegen trainiert werden kann:

1. Legen Sie sich mit dem Rücken flach auf den Boden. Das rechte Bein ausgestreckt lassen, das linke Bein anwinkeln. Das Knie in die ausgestreckte linke Hand nehmen und den Kopf etwas anheben. Mit der Ausatmung stemmen Sie das Knie fest in die Hand – der Beckenboden schließt sich. Lösen Sie mit dem Einatmen die Spannung und wiederholen Sie die Übung mit dem rechten Bein und dem rechten Arm.

2. Die Ausgangsstellung ist wie oben, nur drücken Sie hier bei der Ausatmung mit der rechten Hand gegen die Innenseite des linke Knies (Bein angewinkelt) – der Beckenboden schließt sich, die schräge Bauchmuskulatur spannt sich an. Mit dem Einatmen die Spannung lösen und die Übung mit der linken Hand und dem rechten Knie wiederholen.

Mit dem Galileo® Vibrationstrainer können Sie bei Olympia Reha & Fitness noch gezielter und hoch effizient ihre Beckenbodenmuskulatur stärken - gerne beraten wir Sie umfassend.
Bei Verdacht auf Inkontinenz muss immer ein Arzt aufgesucht werden.


Body Mass Index (BMI)
Der BodyMassIndex (BMI) ist ein Kennwert zur Bestimmung und Einstufung des Körpergewichts und wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht in kg dividiert durch ((Körpergröße in Metern) x (Körpergröße in Metern)) Liegt der BMI-Wert über 30 liegt Fettleibigkeit vor, unter 18 ist Magersucht anzunehmen. Die einfache Handhabung dieses Wertes birgt in seiner Verwendung jedoch den Nachteil, dass kleine Personen zu oft, große dagegen zu selten als übergewichtig eingestuft werden. Für die Beurteilung des Gesundheitszustandes ist neben dem Ausmaß des Übergewichtes auch die Lokalisation des überschüssigen Fettes relevant da Bauchfett kardiovasculäre Erkrankungen in höherem Maße begünstigt als Hüftfett. So kann durch den Quotienten des Taillen-und Hüftumfanges, die "WHR" (Waist to hip-ratio), eine Risikoabschätzung vorgenommen werden. In der wissenschaftlichen Literatur hat sich der Body Mass Index (BMI) bei der Berechnung des Körpergewichts durchgesetzt.


C
Cholesterin


Cholesterin ist überall im Körper vorhanden, zum Beispiel im Gehirn, in der Leber, im Herz, in den Knochen oder im Blut. Der Körper braucht Cholesterin vor allem als

– Baustein der Zellwände,
– Ausgangsstoff für die Bildung von Botenstoffen (Hormonen),
– Grundstoff der Gallensäuren (Fettverdauung) und
– Ausgangsstoff der Vitamin D-Synthese.

Doch Cholesterin spielt auch eine Hauptrolle im Entstehungsprozess von Gefäßengpässen – Medizinier sprechen von Arteriosklerose. Werden Herz oder Hirn von der Blutzufuhr abgeschnitten, ist ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge.

Cholesterin bindet an Lipoproteine

Cholesterin ist als Fett im Wasser und damit auch im Blut nicht löslich, daher koppelt es an spezielle Transportersubstanzen, die es im Blut huckepack tragen: an so genannte Lipoproteine. Das sind aus Fett (Lipid) und Eiweiß (Protein) zusammengesetzte Moleküle, die eine unterschiedliche Dichte haben. Das LDL (von engl. low density lipoprotein) hat eine geringe, das HDL (high density lipoprotein) eine hohe Dichte.

Gutes HDL, böses LDL

Während das LDL-Cholesterin sich an den schadhaften Stellen der Arterien ablagert und damit zur Arteriosklerose beiträgt, ist es die Aufgabe des HDL-Cholesterins, das LDL-Cholesterin aufzunehmen und in die Leber zu transportieren, wo es in Gallensäuren umgewandelt wird. Diese werden zum Teil über den Darm ausgeschieden. Es kommt also darauf an, möglichst viel des "guten" HDL- und möglichst wenig des "bösen" LDL-Cholesterins im Blut zu haben.

Entstehung der Arteriosklerose

Wenn das LDL-Cholesterin im Überschuss auftritt, lagert es sich an beschädigten Stellen in der Gefäßwand ab. Mit der Zeit kommen noch weitere unerwünschte Blutbestandteile dazu, Kalk beispielsweise – daher die Bezeichnung Arterienverkalkung. Ein niedriger Cholesterinspiegel hilft, der Arteriosklerose vorzubeugen.

Studien zum Thema

Der Cholesterinspiegel liegt im Winter bis zu 5 Prozent höher als im Sommer, so die Ergebnisse einer Leipziger Studie. Das Infarkt-Risiko nimmt im Winter deshalb zu. Die Untersuchungsergebnisse stimmen mit generellen Ergebnissen der Ernährungswissenschaft überein, nach denen im Winter besonders cholesterinreiche Speisen wie zum Beispiel fettes Fleisch gegessen werden. Hinzu kommt, dass sich die meisten Menschen in dieser Jahreszeit nicht ausreichend bewegen.

Die zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig eingesetzten "Statine" senken scheinen nicht nur "schlechtes" LDL-Cholesterin im Blut zu senken. Sie stärken auch die Knochen zu stärken, so zwei Studien aus der Fachzeitschrift "Lancet". In einer dieser Studien konnten amerikanische Wissenschaftler zeigen, dass die regelmäßige Einnahme von Statinen das Risiko für Knochenbrüche bei älteren Frauen deutlich verringert. Eine britische Untersuchung belegte, dass Statine die Knochendichte steigern können.

Die cholesterinsenkenden Statine wirken außerdem Entzündungen in den Wänden der Blutgefäße entgegen, so Herzspezialisten. Dies soll dort vorhandene instabile arteriosklerotische Ablagerungen festigen, so dass sie weniger leicht aufplatzen. Solche erheblichen Verletzungen der Gefäßwand rufen Gerinnsel im Gefäßinneren hervor, die Herzinfarkte oder Schlaganfälle verursachen.

Eine Analyse von zwei umfangreichen Herz-Kreislauf-Studien ergab, dass Nichtraucher mit niedrigen Cholesterin- und Blutdruckwerten länger lebten als Vergleichspersonen, bei denen mindestens bei einem dieser drei Faktoren Probleme bestanden. Je nach untersuchter Altersgruppe wurden Unterschiede in der Lebenserwartung von 5,8 bis 9,5 Jahren ermittelt.

Menschen mit erhöhten Cholesterinspiegeln, die schon ein deutlich erhöhtes Infarktrisiko aufweisen, profitieren kaum von der blutverdünnenden Wirkung der Acetylsalicylsäure, so Wissenschaftler der Universität von Maryland. In der Studie zeigte sich bei 60 Prozent aller Patienten mit Cholesterinwerten oberhalb 220 Milligramm pro Deziliter trotz der Einnahme von Acetylsalicylsäure nicht die erhoffte Wirkung. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass die konsequente Senkung erhöhter Cholesterinspiegel unerlässlich zu sein scheint, damit die Vorbeugung mit Acetylsalicylsäure greifen kann.

Cooper-Test
Dieser Test dient zur Bestimmung der aeroben Ausdauer. Die Aufgabe besteht darin, innerhalb von 12 Minuten soweit als möglich laufen. Die Ergebnisse sind nur dann relevant, wenn sich der Sportler völlig verausgabt.

Creatin
Creatin ist ein für die Muskelkontraktion unentbehrlicher Wirkstoff. Im Körper selbst wird Creatin aus verschiedenen Aminosäuren gebildet, kann aber auch über die Nahrung, insbesondere bei Fisch und Fleisch, aufgenommen werden. Creatin ist ebenfalls als Konzentrat erhältlich.

Cardiovasculär
Herz -und Kreislauf betreffend


D
Deltamuskel
Der Detoiddeus dient zum Heben des Armes nach vorn, zur Seite und nach hinten. Er verläuft vom Schlüsselbein über Schulterhöhe und Schulterblattgräte bis hin zum Oberarmbein.


E
Energiegetränke
Die heute vielerorts angebotenen Energy-Drinks sollen dazu dienen, die während der körperlichen Belastung verbrauchte Energie so rasch wie möglich zu ersetzen. Günstig sind zu diesem Zweck Getränke mit einer niedrigen Glukosekonzentration


F
Fahrradergometer
Standfahrrad, bei dem die erbrachte Leistung nicht in Vortrieb umgesetzt wird. Dient der Betimmung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Durch unterschiedliche Übersetzung oder durch Änderung des Reibungswiderstandes mittels variabler Gewichte kann die Leistung geändert werden.

freies Gewicht
Das freie Gewicht findet insbesondere im Krafttraining als Kurz -oder Langhantel seine Anwendung. Freie Gewichte erlauben Bewegungen in alle Dimensionen und begünstigen somit eine große Variationsbreite beim Training.


G
Glykogen
Die tierische Stärke bildet die wichtigste Energiequelle für die Muskulatur. Glykogen ist ein hochverzweigtes Polysaccharid, welches durch die Verdichtung von Glucosemolekülen gebildet wird. Glykogen stellt also die Speicherform von Glucoe, besser bekannt als Traubenzucker, dar.


H
Hantel
Die Hantel ist ein Sportgerät, das insbsondere beim Circuittraining und Krafttraining bzw. Body Building zur Anwendung kommt. Die Hantel besteht aus einer Stahlstange, Metallscheiben und 2 Verschlüssen. Turnerhanteln sind im Normalfall 1,5 kg schwer, Gewichtheber bedienen sich ausschließlich 1,85 - 2,20 m langer Scheibenhanteln, die mit variablen Gewichten von 0,25 - 25 kg bestückt werden können.


I
Idealgewicht
Der Begriff Idealgewicht bezeichnet das in den tabellarisierten Übersichten der Lebensversicherungen festgehaltene Normalgewicht. Das heißt, ein Gewicht, von dem ein Minimum einer zu erwartenden Krankheitsinzidenz ausgeht. Das Idealgewicht berechnet sich nach der Faustformel Körpergröße in cm abzüglich 100 minus 10% für den Mann bzw 15% für die Frau.

Indoor-Cycling
Ist die engl. Bezeichnung für Training mit Hilfe des Fahrradergometers, also des Standfahrrades. Deren einstellbare Widerstände sind Garant für ein kraftvolles Training von Ausdauervermögen und Beinmuskulatur, egal ob Fortgeschrittener oder Anfänger. Instruktoren sind in den meisten Fitneßstudios bei Erstellung individueller Programme behilflich.

Inaktivitätsatrophie
In Folge von Inaktivität kann sich Muskelmasse degenerieren bzw. verloren gehen. Der Muskel kann sich in Extremfällen bis auf ein Viertel seiner Ausgangsmasse zurückbilden. Wird diese Masse durch Bindegewebe ersetzt, so kann ein bilateraler Transfer, d.h. eine Rückbildung nicht mehr erfolgen.


J
Joggen
Das Joggen stellt eine verlangsamte, entspannte Form des Dauerlaufs dar, der Läufer sollte noch in der Lage sein, sich unterhalten zu können. Untrainierten Menschen über 35 ist eine ärztliche Voruntersuchung bezüglich ihrer Gesundheit und Fitneß nahezulegen, bevor sie mit dem Joggen beginnen. Joggen gilt als eine der günstigsten aeroben Belastungsformen. Seit 1970 ist das Joggen in Mode gekommen und hat der körperlichen Aktivität in weiten Kreisen der Bevölkerung zu einer großen Popularität verholfen. Es erfordert weder spezielle Fertigkeiten, noch eine besondere Ausrüstung. Allerdings sollte die Wahl des Laufschuhs sorgsam und unter Beratung eines Fachmannes vorgenommen werden. Trotzdem kann auch diese Art des Laufens, bedingt durch die ständige mechanische Erschütterung, zu Problemen am Bewegungsapparat führen, besonders wenn viel auf hartem Untergrund, sprich Straßen oder Gehsteigen, gelaufen wird.


K
Kurzhantel
Kurzhanteln sind Geräte zur Arbeit mit progressivem Widerstand, d.h. zum Gewichtstraining. Sie werden in der Regel paarweise, in jeder Hand eine, verwendet.

Krafttraining
Unter Krafttraining verstehen wir solche Übungen, die eine Verbesserung der Muskelkraft zum Ziel haben. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Übungen, bei denen verschiedene Geräte, wie auch der Medizinball, oder auch nur dass eigene Körpergewicht zum Einsatz kommen. Am häufigsten tritt das Krafttraining in Form des Gewichttrainings auf. Das Grundprinzip besteht hier aus einer muskulären Überbelastung. Bei konstantem Training kommt es in Abhängigkeit von den jeweiligen ererbten konstitutionellen Voraussetzungen, dem Lebensalter, dem Geschlecht und den trainierten Muskelgruppen zu einem Zuwachs an Muskelkraft. Das intramuskuläre Bindegewebe wird gefestigt, Gelenke und Knochen werden stabilisiert, der mukuläre Fettgehalt wird reduziert. Um erfolgreich zu sein, sollte ein Krafttraining mindestens 2-3 mal wöchentlich je 45 min ausgeführt werden.

Kalorien-Zirkel
siehe Zirkeltraining


L
L-Carnitin
L-Carnitin wird aus Aminosäuren gebildet und von unserem Körper zum Abbau von Fettsäuren benötigt. Es verkürzt die Regenerationszeit und erhöht den aeroben Energiestoffwechsel. Hauptsächlich ist L-Carnitin in Fleisch enthalten.

Laufband
Trainingsgerät in Form eines sich bewegenden Bandes, auf dem der Übende geht bzw. läuft.


M
Maximalkraft
Größtmögliche Kraft, die das muskuläre System bei einer Willkürkontraktion auszuüben imstande ist.

Muskulatur
Die Muskulatur, ein fleischiges Gewebe, ermöglicht die Bewegung einzelner Körperteile sowie die Fortbewegung. Unterteilt wird das Muskelgewebe in 3 Klassen. 1. die Herzmuskulatur, sie kommt, wie der Name schon sagt, nur im Herzen vor. 2. die glatte Muskulatur, sie unterstützt die Funktion der inneren Organe 3. die quergestreifte Muskulatur, auch Skelettmuskulatur. Ihre Aufgabe besteht in der Bewegung und Stabilisierung des Körpers. Allein die Skelettmuskulatur kann willentlich bewegt werden. Die Benennung der Muskulatur erfolgt vor dem Hintergrund von Funktion, Größe und Anzahl der Muskelursprünge. Man unterscheidet in Beugemuskeln (Flexoren), Streckmuskeln (Extensoren), in kurze (brevis, lange (longus), zwei -und dreiköpfige Muskeln (Bi -und Trizeps). Seine rote Färbung erhält das Muskelfleisch durch den Blutfarbstoff Myoglobin. Die Muskelfasern laufen an den Enden zu Sehnensträngen aus, welche an den den Knochen verankert sind. So wird die Bewegung ermöglicht. Ein Zuwachs an Muskelmasse wird durch die in der Hypophyse gebildeten Hormone sowie durch sportliches Training ermöglicht.


N
Nordpol


O
Osteoporose
Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Beide Symptome begünstigen eine Knochenfraktur. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk. Dieser Knochenschwund kann lnge Zeit ohne deutliche Anzeichen fortschreiten, so dass es ohne Mitwirkung äußerer Einflüsse zu Frakturen kommen kann. Manchmal reicht schon ein festes Husten aus. 95 Prozent aller Patienten leiden an einer "primären Osteoporose". Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Alter und mit dem Hormon- und Calciumstoffwechsel. Bei den restlichen Patienten können verschiedene Krankheiten zur Entstehung einer Osteoporose beitragen. Man spricht in diesem Fall von einer "sekundären Osteoporose". Auslösende Faktoren können z. B. eine Störung des Cortisonstoffwechsels, Geschlechtshormonmangel beim Mann, eine Störung des Calciumstoffwechsels oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Durch neuere Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher Arbeit und Knochendichter besteht. Insofern kann ein Bewegungstraining der Osteoporose präventiv entgegenwirken. Auch kann Bewegung eine schon vorhandene Osteoporose in ihrem Fortschreiten bremsen. So kann z.B durch die Nahrung aufgenommenes Kalzium nur durch ausreichende Bewegung in die Knochen integriert werden. Weiterhin wird durch ein sportliches Training Kraft und Koordination geschult, was die Gefahr eines Sturzes vermindert. Je früher so ein aktives Training beginnt desto besser.


P
passive Übung
95 Prozent aller Menschen leiden an einer "primären Osteoporose". Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Alter und mit dem Hormon- und Calciumstoffwechsel. Bei den restlichen Menschen können verschiedene Krankheiten zur Entstehung einer Osteoporose beitragen. Man spricht in diesem Fall von einer "sekundären Osteoporose". Auslösende Faktoren können z. B. eine Störung des Cortisonstoffwechsels, Geschlechtshormonmangel beim Mann, eine Störung des Calciumstoffwechsels oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Durch neuere Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher Arbeit und Knochendichter besteht. Insofern kann ein Bewegungstraining der Osteoporose präventiv entgegenwirken. Auch kann Bewegung eine schon vorhandene Osteoporose in ihrem Fortschreiten bremsen. So kann z.B durch die Nahrung aufgenommenes Kalzium nur durch ausreichende Bewegung in die Knochen integriert werden. Weiterhin wird durch ein sportliches Training Kraft und Koordination geschult, was die Gefahr eines Sturzes vermindert. Je früher so ein aktives Training beginnt desto besser.

Protein
Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaute polymere Substanzen. Sie stellen einen grundlegenden Bestandteil der Struktur und Funktion unserer Körperzellen dar. Sie erfüllen zahlreiche Aufgaben. So wirken sie als Enzyme, Antikörper, Hormone und oxydative Farbstoffe wie z.B. der Blutfarbstoff Hämoglobin. Ein aufgenommenes Überangebot an Protein kann vom Körper nicht gespeichert werden und wird über den Urin ausgeschieden. Gegenteilig zur Meinung der meisten Sportler und Trainer besteht selbst bei intensiver körperlicher Belastung nur ein geringfügig erhöhter Proteinbedarf. Ein Überangebot kann nicht selten zu Dehydration und Verstopfung führen. Typische Eiweißträger sind die meisten tierischen Nahrungsmittel sowie Getreideprodukte und Gemüse.


Q
Quadrizeps
Abk. für Musculus quadriceps femoris; wichtigster Streckmuskel des Oberschenkels, der aus vier verschiedenen Muskelanteilen besteht, die über eine gemeinsame Sehne die Kniescheibe fixieren und am oberen Schienbein ansetzen.


R
Rückenschmerzen
Mit harmlosen Rückenschmerzen macht fast jeder im Leben Bekanntschaft, mehr als zwei Drittel zum Glück nur einmal. Rund sieben Prozent der Bevölkerung werden wegen chronischer Rückenschmerzen behandelt. Verschleiß an der Wirbelsäule bzw. an den Bandscheiben ist eine der führenden Ursachen. Am häufigsten machen jedoch die Halte- und Bewegungselemente des Rückens – Muskeln, Sehnen und Bänder – Probleme. Die Gründe: Bewegungsmangel, Haltungsfehler, Überlastung. Die gute Nachricht ist, dass man selbst viel gegen den Rückenschmerz tun kann, am besten mit gezielten Übungen und Haltungsschulung im Rahmen eines Rückenkurses und gezieltes Rücken-Training im Olympia Reha & Fitness. Aber auch Abnehmen bei Übergewicht, rückenfreundliches Schuhwerk und geeignete Matratzen können dazu beitragen, den Rücken zu entlasten.

Klingen akute Rückenschmerzen nach kurzer Zeit nicht wieder ab, muss ein Arzt hinzugezogen werden; bei Gefühlsstörungen oder Muskelschwäche im Arm oder Bein und bei Störungen der Blase, des Mastdarms und der Potenz unverzüglich. Aber Achtung: Der Rücken kann auch Projektionsfeld für Schmerzen sein, die an anderer Stelle im Körper entstanden sind, beispielsweise in den Nieren (Koliken), im Herzen (Verengungen der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt), in der Bauchspeicheldrüse (Entzündung) oder Gallenblase (Entzündung, Koliken) und nicht zuletzt in der Hauptschlagader (Aortenaneurysma, Ausbuchtung der Gefäßwand). Bei Depressionen schließlich sind Rückenschmerzen oft ein führendes körperliches Symptom

S
Sport
Immer mehr Menschen treiben Sport, um Körper und Geist fit zu halten und ihr Wohlbefinden. ihre Attraktivität und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Sport ist eine ideale Maßnahme, Ihren Körper in "Bestform" zu bringen.
Sport hilft Ihnen Ihre Muskulatur und Organsysteme (Herz, Lunge etc.) zu trainieren und speziellen Krankheitsrisiken vorzubeugen.
Regelmäßige sportliche Aktivitäten führen beispielsweise dazu, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für Schlaganfall, für Krebserkrankungen – Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs etc. –, sowie für Demenzerkrankungen reduziert wird.

Sport ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um bis ins hohe Alter vital und gesund zu bleiben.



T
Tonus
Tonus bezeichnet den Spannungszustand speziell eines Muskels als Folge muskulärer Dauerkontraktion. Der Begriff bezieht sich auf die Grundspannug die für die Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichts von immenser Bedeutung ist.

Testosteron
Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Zusätzlich zu seinen virilisierenden Effekten wird ihm auch eine anabole Wirkung zugeschrieben. Die pharmazeutische Industrie entwickelte synthetisch analoge Substanzen, bei denen allerdings die anabole Wirkung verstärkt wurde. Ihre Anwendung ist im Sport verboten, derartige Stoffe befinden sich seit 1984 auf der Dopingliste des IOC.


U
Übergewicht
Adipositas (Übergewicht) vermindert nicht nur die Attraktivität des Menschen, sondern geht auch häufig mit körperlichen Beschwerden einher.

Bei Übergewicht ist nicht selten die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt, was sich beispielsweise durch Kurzatmigkeit, schnelle Ermüdbarkeit und starkes Schwitzen bei Belastungen wie beispielsweise Treppensteigen bemerkbar macht.

Es ist weiterhin bekannt, dass Übergewicht das Risiko für zahlreiche Folgeerkrankungen wie beispielsweise Krebs erhöht und zu einer Verkürzung der Lebenszeit führt.

Bereits 20 % der Bevölkerung in Deutschland im Alter von 25-69 Jahren weist Adipositas mit einen Body-Mass-Index von über 30 auf – Tendenz steigend! In den USA ist ein noch höherer Anteil betroffen.

Übergewicht stellt zudem den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktor für Diabetes mellitus Typ 2 dar.

Circa 5 % der Bevölkerung leiden an Diabetes mellitus Typ 2, welcher den chronischen Stoffwechselerkrankungen zuzuordnen ist und mit einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels einhergeht.

Auch der Diabetes mellitus ist durch schwerwiegende Folgeerkrankungen gekennzeichnet.

Wenn Sie übergewichtig sind, können wir Ihnen helfen, gesund abzunehmen beziehungsweise Ihr Körpergewicht im gesunden Bereich zu halten – was auch bei der Behandlung des Diabetes mellitus von besonderer Bedeutung ist.


V
Vitamine
Vitamine sind lebensnotwendige eiweißartige organische Verbindungen. Sie können nicht vom Körper selbst synthetisiert werden und sind dabei für die Gesundheit des menschlichen Organismus unverzichtbar. Unterschieden wird in fett -und wasserlösliche Vitamine. Jedes Vitamin hat ein ganz eigene Funktion, sie sind nicht untereinander ersetzbar. Viele metabolische Vorgänge erfordern die Zuarbeit mehrerer Vitamine. Fehlt nur eins von ihnen, wird die gesamte Funktion negativ beeinflußt.

variables Krafttraining
Training an Maschinen, bei denen sich der Widerstand in Abhängigkeit vom Bewegungsausmaß der beteiligten Muskulatur ändert. Dadurch wird die unterschiedliche Belastung in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Gelenkes ausgeglichen. Dabei sorgt der variable Widerstand der Kraftmaschine für eine konstante Muskelbelastung.


W
Walking
Der amerikanische Begriff für das sportliche Gehen. Dieses deutlich schnell durchgeführte Gehen ist begleitet von einem prägnanten Mitschwingen der Arme. Walking stellt für viele eine willkommene Abwechslung zum Joggen dar. Hinsichtlich der trainierten Muskelgruppen sind die Unterschiede mehr als gering.


X


Y
Yoga
Das Wort "Yoga" ist ein Sanskrit-Wort, abgeleitet von der Verbwurzel yui und bedeutet u.a. binden, vereinen, konzentrieren, anwenden. Auf den Menschen bezogen bedeutet Yoga die Vereinigung und Ausrichtung aller Kräfte von Körper, Seele, Geist auf den Universalen Gott. Die Ursprünge des Yoga liegen im alten Indien im Zeitraum von 3.000 – 1.800 v. Christi. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen datieren etwa zwischen 1.000 und 600 v. Christi. Die bedeutendsten Werke des Yoga sind die des Bhagavatgita und die Yoga-Sutren (Leitfaden) des Patanjali. Letztere sind die Grundlage der Yoga-Philosophie und beeinflussen alle Yoga-Richtungen. Seine Lehrsprüche fassen in Kürze und Prägnanz das Wissen und die Sichtweise des Yoga zusammen und dienen Wahrheitssuchenden als systematischer Weg für die Übungen. Im Laufe der Zeit haben sich eine Vielzahl von verschiedenen Yoga-Richtungen entwickelt, die bestimmte Aspekte des Yoga in den Vordergrund stellen und entsprechende Methoden dafür einsetzen. Die häufigsten angebotenen Richtungen sind: Astanga-Yoga, Bhakti-Yoga, Hatha-Yoga, Integraler-Yoga, Japa-Yoga, Jnana-Yoga, Karma-Yoga, Kriya-Yoga, Kundalini-Yoga, Luna-Yoga, Mantra-Yoga, Marma-Yoga, Raja-Yoga, Tantra-Yoga und Tao-Yoga. Yoga ist ein philosophisches System und eine praktische Methode, die dem Menschen einen Weg zur inneren Freiheit und Zufriedenheit anbietet. Yoga ist keine Religion oder Glaubenslehre, sondern eine Methode, über die die wahre Wesensidentität erfahrbar gemacht werden soll. Das Ziel des Weges ist, (vorübergehend) alle seelischen Vorgänge zur Ruhe zu bringen, um dadurch auf den Grund des eigenen Wesens und der Welt blicken zu können und das Sein so zu erkennen, wie es wirklich ist. Der Vergleich mit einem See mag dies verdeutlichen: Solange sich Wellen an der Wasseroberfläche kräuseln, ist der Blick in die Tiefe versperrt. Erst wenn die Wellen (Bewusstseinsströme) sich gelegt haben, öffnet sich der Blick auf den Grund. Höchstes Ziel ist die Verwirklichung von reinem Sein (sat), reiner Erkenntnis (cit) und reiner Wonne (ananda). Nach den Yoga-Sutren des Patanjali besteht dieser Weg aus acht Stufen: Ethische Gebote, individuelle Regeln, Körperhaltung, Atembewusstsein, Zurückhalten der Sinne, Konzentration, Meditation und Versenkung. Der in der westlichen Welt am häufigsten praktizierte Hatha-Yoga setzt beim dritten Weg, der Körperhaltung und-übung ein. Die verschiedenen Körperstellungen und Formen der Atemtechnik dienen hier als zentrale Methode und Übungsmedium, um zu Konzentration und Seins-Erfahrung zu gelangen. Ethisches Verhalten und Persönlichkeitsentwicklung sind hier natürliche Folgeerscheinungen der regelmäßigen Praxis. Yoga wird heute allgemein als umfassend gesundheitsfördernde Maßnahme akzeptiert. Die Krankenkassen sind insbesondere dem weit verbreiteten Hatha-Yoga gegenüber sehr aufgeschlossen. Immer mehr medizinische Studien bestätigen den Gesundheitswert der Yoga-Praxis. Neben den unvermeidlichen körperlichen Trainingseffekten bietet Yoga dem Übenden auch eine Möglichkeit, Bewusst-Seins-Erfahrungen zu erleben und zu vertiefen und dadurch zusätzlich zu einer verbesserten Wahrnehmung und Steuerung seiner Körperfunktionen zu gelangen. Durch die Übungen werden außerdem die Skelettmuskulatur gestärkt, Atem-, Kreislauf- und Stoffwechselfunktion optimiert, die Stressregulation verbessert und das vegetativen Nervensystems "umgestimmt". Yoga ist jeodch kein Wundermittel bei schweren physischen Erkrankungen oder psychosomatischen Störungen, Depressionen, Sucht und anderen neurotischen Störungen. Yoga lässt sich nur unter fachgerechter Anleitung erlernen. Insbesondere der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) setzt sich für eine qualifizierte und umfassende Aus- und Fortbildung von Yogalehrern/-innen ein.


Z
Zirkeltraining
Zirkeltraining bezeichnet ein Training für die gesamte Körpermuskulatur. Dazu werden im Intervalltraining verschiedene Stationen durchlaufen, d.h. verschiedene Übungen an verschieden Maschinen absolviert. Ein solches System liegt einem ausgeglichenen Body -Building zugrunde. Somit wird Kraft als auch Ausdauer umfassend trainiert.